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Was ist Infrarot?

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Was ist Infrarot?

Die Infrarotstrahlung

Als Infrarotstrahlung bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der Mikrowellenstrahlung. Natürliche Infrarot-Strahlungsquellen sind die Sonne und das Feuer. Der Infrarotanteil der den Erdboden erreichenden Sonnenstrahlung beträgt knapp 50 %. Das angenehme Wärmeempfinden beim Aufenthalt in der Sonne oder an einem Feuer wird von einem großen Teil der Bevöl-kerung geschätzt. Offenes Feuer strahlt überwiegend im Infrarotbereich und nur geringfügig im sichtbaren Bereich. Erstmals im Jahr 1800 gelang dem deutschen Astronomen William Herrschel durch das Erwärmen einer geschwärzten Flasche der Nachweis der Infrarotstrahlung. Jeder "warme" Körper (das ist jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes von ca. -273° C) gibt Infrarotstrahlung ab. Die abgestrahlte Energiemenge und die Wellenlängenverteilung der Strahlung hängen von der Temperatur des Körpers ab. Je wärmer ein Körper ist, umso mehr Energie in Form von Infrarotstrahlung gibt er ab, und umso kürzer ist die Wellenlänge der Strahlung. In Räumen mit Kachelofen, Grundofen oder Infrarot-Strahlungsheizungen ist daher ein besonders hoher Anteil von langwelliger Infrarotstrahlung, verbunden mit hoher Behaglichkeit, zu finden.

Infrarotstrahlen haben mit Röntgen-, UV-Strahlen oder Radar- oder Microwellen nichts zu tun. Sie sind somit auch nicht schädlich.

Jeder kennt Sie, die wärmenden Strahlen der Sonne oder des offenen Feuers. Das sind Infrarotstrahlen, unsichtbar für das menschliche Auge und nicht mit dem Licht der Sonne identisch. Sie können nicht von der Luft übertragen werden.

Darin liegt auch schon die Besonderheit beim Heizen mit Infrarotstrahlen.

Diese Wärmestrahlen werden direkt von Objekten auf die sie treffen absorbiert, und danach wieder an die Umgebung abgegeben. In Räumen mit hoher Infrarotstrahlung stellt sich schon bei kühlerer Raumluft eine Wärmegefühl ein. Eine Infrarot-Strahlungsheizung erzeugt ausschließlich langewelliges Infrarot C. Am Beispiel unserer Sonne läßt sich das Besondere an Infrarot am Besten erklären. Der in den Sonnenstrahlen enthaltene hohe Anteil an Infrarot wird vom Menschen nicht als Licht, sondern als Wärme wahrgenommen. Man stelle sich an einem kalten Wintertag ins Freie. So lange man im Schatten ist oder die Sonne nicht scheint, friert man in der kalten Luft. Kaum sendet die Sonne ihre Strahlen zur Erde oder wir treten aus dem Schatten heraus, wird es in der Kälte draußen angenehm warm. Trotz Minustemperaturen empfinden wir ein behagliches Wärmegefühl.

Merke: Bei einer Strahlungsheizung ist die Lufttemperatur nicht ausschlaggebend für ein warmes Wohlfühlklima im Raum.

Der wichtige Faktor Gesundheit

Infrarotstrahlen, die auf die Haut treffen, werden sofort in Wärme umgesetzt. Weil die Haut an dieser Stelle einen Wärmeanstieg verzeichnet, wird ihre Durchblutung stimuliert. Dadurch wird die Heilung von Narben, Verstauchungen, Prellungen oder Entzündungen beschleunigt.

Sie kennen doch den Ausspruch bei heilenden Wunden: "Daran muß Luft".

Auch die Regeneration nach dem Sport wird durch die Strahlung gefördert. Die Muskulatur, insbesondere die des Rückens entspannt ("aufwärmen vor dem Sport"). Durch bessere Durchblutung werden zudem Kreislauf und Stoffwechsel angeregt. Wärme suchende Menschen mit kalten Händen und Füßen finden Linderung. Ebenso Menschen mit chronischen Gelenkerkrankugen, Rheuma oder Bindegewebs- und Muskelschmerzen.

Auf Grund der trockenen Wärme bei bleibender Luftfeuchtigkeit ist die Strahlung sehr gut verträglich. Infrarotwärme unterstützt die Entschlackung des Körpers. Gifte werden ausgespült. Einge Rheumapatienten reagieren auf fehlende Luftbewegungen und konstante Luftfeuchtkeit sehr positiv, haben weniger Schmerzen. Allergiker und Asthmapatienten profitieren von staubfreier Luft mit einem niedrigen Schadstoffpegel. Kontaktlinsenträgern nutzt die stabile Luftfeuchtigkeit.

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