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Schimmelpilze

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Schimmelarten und Eigenschaften im Haus

Warum breitet sich Schimmel wieder aus?

schimmelAus Kostengründen und im Sinne der Umwelt wollen wir Energie sparen. Aber, wir schaffen dabei ein dichtes Haus. Mit stark zunehmender Zahl haben Neubauten und sanierte Altbauten ein "Schimmelproblem". Die gesundheitsgefährdenden Sporen befallen nahezu jede dritte Wohnung und die Schadstoffkonzentrationen in den Räumen nehmen bedenklich zu. Eigentlich war Schimmel aus unseren Wohnungen verdrängt. Flächendeckende Beheizung und sinkende Energiekosten haben im letzten Jahrhundert den "Schimmel" vertrieben. Technischer Fortschritt, Umweltschutz, hohe Energiepreise und luftdichte Isolierung schaffen jetzt wieder einen idealen Nährboden, wenn die richtige intensive Lüftung ausbleibt. Denn die schafft kaum jemand und kostet wertvolle Wärme. Der Heizenergieverbrauch soll durch eine besonders intensive Dämmung der Außenwände und den Einbau besonders stark abgedichteter Fenster vermindert werden. Dadurch wird verhindert, das die Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert werden kann. Auch auf den Dämmungen sammelt sich Feuchtigkeit und führt zur Bildung von Pilzen und Algen. Der Außenputz der Fassaden enthält Gifte zur Algenvermeidung. Diese werden vom Regen ausgewaschen und gelangen ins Grundwasser. Die Wirkstoffe dieser Biocide sind in der Landwirtschaft schon lange verboten.Im Ergebnis sagt selbst das Bundesumweltamt in einem Papier mit dem Namen "Dicke Luft in luftdichten Gebäuden" das in solchen Häusern durch falsche Lüftungszeiten sogar im Sommer Schimmel auftritt.Der Zwang zum Lüften macht den Nutzen einer intensiven Dämmung zunichte.Je mehr gelüftet wird um Schimmelpilz zu vermeiden, desto mehr Wärme geht verloren. Fest steht, beim Stosslüften mit einer Dauer von fünf Minuten gehen 60 Prozent der Wärme aus der Luft verloren. Die konventionelle Heizung kann bis zu einer Stunde benötigen, um diesen Verlust wieder auszugleichen.Laut Prof. Claus Meier sind die nach der ENEV vorgenommenen Energiesparmaßnahmen unsinnig.

Hier besteht Einigkeit mit dem Bausachverständigen Konrad Fischer aus Hochstadt am Main.Fischer erklärt in einem Praxis-Beispiel an einem Haus aus den 70-er Jahren. Die Modernisierung hätten für Dämmung und neue Fenster 59.000 Euro gekostet. Dieser Investition stünde eine jährliche Heizkostenersparnis von nur 1000 Euro gegenüber. Die Investition würde sich in frühestens 59 Jahren amortisieren. Diese Erkenntnisse sind nur die Spitze des Eisberges.

Gesunde Raumluft durch richtiges Heizen.

Neben den Luftdichten Wänden stellt unsere konventionelle Heizung den zweiten Teil der Ursachen dar. Feuchtigkeit kondensiert immer an der kältesten Stelle. Beginnen wir mit einem Beispiel. Wir stellen ein kaltes Getränk auf den Tisch. Das Glas ist in wenigen Sekunden von außen beschlagen und Wassertropfen bilden sich, denn die Feuchtigkeit in der Raumluft kondensiert in Sekundenschnelle an der Außenwand des kalten Glases. Das Gleiche geschieht an den kalten Wänden Ihrer Wohnung, denn bei der "normalen" konventionellen Heizung sind die Wände kälter sind als die Raumluft. Da die Luft erwärmt wird, bleiben die Wände stets einige Grad kühler und die Feuchtigkeit im Raum kondensiert immer an den kältesten Stellen (Außenecken, Bodenbereich). Gutachter können das bei jeder Messung bestätigen. Abhilfe schafft, da sind alle Spezialisten einig, die Beheizung der Räume mit Strahlungswäeme. Da Infrarot - Wärmestrahlen keine Luft werwärmen können, werden Wände, Decke und Boden ebnso wie die Einricdfhtung erwärmt und die Luft bleibt kühler. An den nun wärmeren Wänden kann die Feuchtigkeit nicht kondensieren und die Gefahr von Wandfeuchte und Schimmelbildung wird gebannt. In luftdichten Räumen steigen Co² und Schadstoffwerte in der Raumluft, häufige Ursache für Allergien und zunehmender Erkrankungen der Atmungsorgane insbesondere bei Kindern bedenklich an. Richtiges Heizen und Lüften gewinnt daher heute immer mehr an Bedeutung, ist in der Praxis aber gar nicht so einfach. Die Grundlagen und Probleme sind bei den zuständigen Fachbetrieben entweder nicht bekannt, oder finden aus anderen Gründen keine Beachtung. Die in unseren Wohnräumen handelsüblichen Flach-Heizkörper nennen sich zwar Strahler, heizen aber leider als erstes konvektiv (luftbewegend) die Luft im Raum auf, und verwandeln diese in einen Feuchtespeicher, denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Auf Grund dieser Tatsache "hinkt" die Temperatur der Wände hinterher. Die mit Feuchtigkeit überladene Luft kondensiert an den Wänden. Flüssiges Wasser und Schimmelpilz entsteht.

Heizen nach dem Prinzip Strahlungswärme ist auch bei besteiner Warmwasserheizung möglich.
Hierfür sind Sockelleisten-Heizungen, die an die vorhandene Gas- Öl- oder Festbrennstoffheizung angeschlossen werden können die ideale, aber noch wenig verbreitete Lösung.
Die herkömmlichen Heizkörper werden durch leistungsfähige und formschöne Sockelleisten-Heizkörper ersetzt. Sie erwärmen dann die Wände, auch hinter Schränken und Betten. Es geht keine Stellfläche verloren. Die Heizleisten sind aus dauerbeständigem Aluminium.
Sockelleisten-Heizkörper können auch elektrisch betrieben werden (Beispiel: Ferienhaus etc. und wenn eine herkömmliche Heizungsanlage nicht verfügbar ist).
Die Dimensionierung erfolgt nach genauer Berechnung des Wärmebedarfs. Es stehen mehrere Heizkörpertypen zur Verfügung. Ein Einsatz bei Wärmepumpen- oder Solarbetrieb im Niedertemperaturbereich ist möglich.Noch bevor Sie Ihr Haus zu einer luftdichten Hülle machen:

Rüsten Sie um auf gesundes Heizen!

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